Gott-Ehe-Dreieck

Das Gott-Ehe-Dreieck ist das Grundkonzept unseres Eheverständnisses. Andere Konzepte bauen darauf auf. Die Ehe ist ein Bund zwischen Mann und Frau mit Gott als Zeuge (Mal. 2,14). Gott ist der erste und wichtigste Partner im Ehebund und dessen Garant; durch sein Dabeisein wird die Ehe heilig. Gottes Wirken zum Gelingen der Ehe geht weit über das hinaus, was Mann und Frau dazu beitragen können. Durch seine Beziehung zu beiden Partnern baut Gott die Ehe auf und hält sie zusammen. Er schafft die Einheit.

Es entsteht ein «Röhrensysteme» das vergleichbar ist mit dem Liebesfluss. Es wird von Gott her gespeist und fliesst in beide Richtungen. Wenn ein Ehepaar bewusst im Dreieck zu leben beginnt, entsteht eine entlastende Beziehungsdynamik: je mehr sich die Gottesbeziehung der Partner entfaltet und Gott seinen Platz an der Dreieckspitze einnehmen kann, desto mehr wird ihr Miteinander durch Frieden, Freiheit, tiefe Gemeinschaft und Liebe geprägt.

Das Dreieck zeigt Entlastung schaffende neue Wege auf. Zwei Beispiele:

  • Es gibt zwei Kommunikationswege zum andern: den direkten unten durch, und den über Gott, oben durch (Entmutigendes und Verletzendes durch «Gottes Kläranlage» schicken).
  • Den Partner aus Erwartungen entlassen und diese auf Gott übertragen, hochschicken.